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Mitgliederausstellung 2022

In unserer Mitgliederausstellung bieten wir Mitgliedern, Freundinnen und Freunden des Vereins die Möglichkeit, ihre Werke bei uns in Dissen zu präsentieren. Diese Internetseite ist ein Ausblick auf die kommende Ausstellung und stellt Ihnen die Künstlerinnen und Künstler vor. Bitte beachten Sie, dass die Fotos urheberrechtlich geschützt sind. Jegliche Nutzung ohne Genehmigung ist untersagt.
Freuen Sie sich auf eine Ausstellung, die mit viel Herzblut und Engagement verbunden ist.

Termin: 14. Oktober (Vernissage) bis 6. November 2022
Ort: KuK-Haus und Villa Blavius, Am Krümpel 1a + 1, 49201 Dissen
Öffnungszeiten: Sonntags 14:00 bis 17:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.


Frank Borsikowski

Frank Borsikowski, geboren und aufgewachsen in Bonn am Rhein. Lebt, arbeitet  und ist kreativ derzeit in Niedersachsen. Auf den Stationen dorthin (durch mehrere Bundesländer) waren Kamera und Augen immer auch auf den Wald und seine Bäume gerichtet. Der Wald als Symbiose von Individuen, die eine soziale Form des Miteinander praktizieren, ist dabei stets präsent in seiner fotografischen Arbeit.
Ein weiterer Wegbegleiter war und ist die elektronische Musik. Gemeinsam, Fotografie und Musik,  gehen sie einträchtig durch das Leben.


Axel Buschmann

Streetartfotografie Ägypten
Axel Buschmann – ein „alter“ Bekannter beim KuK SOL. Viele von uns kennen ihn von der Lichtung der Bildhauer auf der LaGa in Bad Iburg (Ahornblatt für Bad Iburg). Als Freund unseres Vereins stellt er in diesem Jahr Streetartfotografien mit Motiven aus Ägypten aus. Sein Thema sind „Alltagssituationen“, die er in einer Fotoserie präsentieren wird.


Claudia Eustergerling

„Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur.“ — Max Frisch

Mit Stopgoflow präsentiert Claudia Eustergerling das Ergebnis ihrer fotografischen Betrachtung der letzten zwei Jahre, einer Phase die weitreichende Veränderungen mit sich bringt. „Eine persönliche Reflexion zum Thema Nähe und Distanz.“


Gabi Hörsting – Waldbaden 2.0

Entgegen dem heutzutage häufig stressigen Alltag zeigen die Waldcollagen von Gabi Hörsting Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint, in denen man gerne verweilen möchte und die Entspannung versprechen. Um die Illusion des Walderlebnisses zu verstärken werden Naturmaterialien wie z.B. Baumrinde, Gräser, Moos und Sand in das Acrylbild integriert.

Ähnlich wie das Meeresrauschen, wirken auch das Rauschen der Blätter und die typischen Geräusche des Waldes beruhigend und verlangsamen den Herzschlag. Dieses Gefühl der Entspannung und Zufriedenheit sollen meine Bilder durch die Illusion des in den Wald Hineintauchens auch beim (längeren) Betrachten auslösen.


Petra und Hartwig Kuhn – Nichtschwimmer

Sie hat sich mit dem Element Wasser auseinandergesetzt. „Nichtschwimmer“ heißen ihre neun kleinen Kopfskulpturen auf Basalt. „Laut vieler deutscher Zeitungen könnten wir zu einem Land der Nichtschwimmer werden.“
Ein spannendes Thema, wie sie fand.

Er hat dann versucht, dieser Meldung mit seinen Worten auf den Grund zu gehen. Dabei stellt sich heraus, dass es nur vordergründig um das Dargestellte geht. Es geht um Gemeinschaft, um Gewinnen und Verlieren, aber auch um Verantwortung.
Wie in seinen Büchern beobachtet Hartwig Kuhn ganz genau, was für Geschichten sich hinter den Nachrichten und ihrer Darstellung verbergen könnten.


Elke Lehser

„Viele meiner Motive habe ich auf meinen Studienreisen gefunden: Philippinen, Thailand, USA, Südafrika, Malediven, Bali, Schottland, Orkneys, Äußere Hebriden, Italien, Spanien, Yap und Palau.“ Die Bilder von Elke Lehser spiegeln ihre Eindrücke und ihr Empfinden wieder und geben ihnen Dynamik und Lebendigkeit. In diversen Seminaren, Unterricht bei renommierten Künstler*innen und durch intensives Selbststudium hat sie sich seit 2010 viele unterschiedliche Acryl- und Aquarelltechniken aneignen können. „Das Experimentieren mit verschiedensten Materialien und das Entwickeln neuer Techniken fasziniert mich daran.“


Mareike Oberhoff

Übergang. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Lebenswegen setzt Mareike Oberhoff um, indem sie stufenförmige Speckstein-Objekte entwirft und anfertigt, auf denen kleine einzigartige Bronzefiguren „unterwegs sind“. Bei diesen Steinskulpturen handelt es sich ausschließlich um Unikate. Sie werden behauen, geraspelt, geglättet, poliert, geölt – alles „von Hand“ und immer inspiriert von Form und Ausdruck des Ausgangsmaterials. Während des Bearbeitens entwickelt sich ein „Dialog mit dem Stein“, in dessen Verlauf sich das Potential des zunächst eher unscheinbaren Gesteins zu erkennen gibt, um dann in einer konkreten künstlerischen Aussage individuell zum Ausdruck zu kommen.
Die filigranen Bronzefiguren entstehen in Zusammenarbeit mit einer Gießerei im Wachsausschmelzverfahren aus einer „verlorenen Form“, d.h. es gibt sie nur einmal – sie sind nicht reproduzierbar.


Thomas Oberhoff

Jimi Hendrix. Thomas Oberhoff malt großformatige farbintensive Bilder in Öl auf Leinwand. Die Umsetzung der Motive erfolgt expressiv mit großzügigem pastösen Farbauftrag. Seine großformatigen Musiker-Porträts (120 x 200 cm, Öl auf Leinwand) von Jimi Hendrix, Freddie Mercury und Jim Morrison hingen von 2009 bis 2018 als Dauerleihgabe im Rock- und Pop-Museum in Gronau. Ein weiteres Ölbild in diesem Format entstand 2018: Michael Jackson. Im Jahr 2019 entstand dann eine Reihe von Musikern im Format 80 x 80 cm: Freddie Mercury, Bob Marley, John Lennon, Frank Zappa. Beim KuK wird er einige seiner Musiker-Gemälde ausstellen.


Jutta Schirrmeister

Natur und Struktur Jutta Schirrmeister war schon letztes Jahr bei uns zu Gast. Sie wird Fotografien präsentieren, die uns in die „Natur und ihre Strukturen“ entführen werden. Entführen? – Schauen Sie sich die Fotos an und lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf…

 


Dr. Dorothea Tebtmann

„Nachdem ich mich in den letzten Jahren eher der Acrylmalerei, Aquarellen und Zeichnungen gewidmet habe, bin ich zuletzt auch vom Anfertigen von 3 D Collagen begeistert.“ Diese baut Dr. Dorothea Tebtmann in tiefen Objektrahmen unter Verwendung verschidenster Materialien auf. „Die Hauptakteurinnen zeichne ich zunächst und arbeite dann die Szene aus mit unterschiedlichen Papieren, Pappobjekten, Fundstücken aus Büchern, alte Landkarten, Motive von Postkarten, und, und, und.“


Silvia Zschockelt

Viele Jahre war Silvia Zschockelt als Kunstpädagogin und Designerin tätig, bis sie sich vor gut zehn Jahren entschloss, als Freie Künstlerin zu arbeiten. Die Meller Künstlerin beschäftigt sich hauptsächlich mit Themen aus Gesellschaft und Natur aber auch mit Esoterik.

„Meine Collagen entstehen in einem aufwändigen kreativen Prozess, an dessen Anfang keine Idee, sondern ein Impuls steht, gleichzeitig sind sie eine Möglichkeit der Konfrontation unterschiedlicher Realitätsebenen.“ Mit ihren Arbeiten möchte Silvia zwar auf gesellschaftliche Missstände hinweisen, aber nicht schockieren.