02. März 2020

Lesung mit Martin Brune und Hartmut Heyl

Feldpostbriefe aus dem ersten Weltkrieg von Franz Brune, Bad Laer, betrachtet im Lichte von E. M. Remarques "Im Westen nichts Neues"

Lange 100 Jahre irgendwie liebevoll aufgehoben in einer Zigarrenkiste: an die 220 Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg. Von der Westfront in Frankreich und Belgien. Und auch aus Russland und Polen.

Die Familie von Franz Brune, der den gesamten Krieg mitmachte und an der Westfront kurz vor Kriegsende fiel, bewahrte diese Zeugnisse auf. Und sein Großneffe, Martin Brune, entzifferte die Sütterlin-Schrift und stellt die Briefe als Quellen über den "...täglichen Krieg, den alltäglichen Krieg, den Kriegsalltag, den Kriegsarbeitsalltag..." in Buchform zur Verfügung.

Im Lichte des Antikriegsromans "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque betrachtet, zeugen die Briefe von der andauernden, anhaltenden (un-, über-)menschlichen Bedrohung, das hungrige, müde, schmutzige Leben in der Schreckenszone.

Das Gedenken an den "militanten Pazifisten" Remarque in seinem 50. Todesjahr 2020, wollen Martin Brune und Hartmut Heyl zum Anlass nehmen, die "direkten Worte von der Front" zu Gehör zu bringen.

Ort: KuK-Haus Dissen
Termin: Montag, 02. März 2020, um 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Eintritt: Vorverkauf 8 Euro (bis 28.02.), Abendkasse 10 Euro.

Karten im Vorverkauf erhalten Sie im Versicherungsbüro Thilo Weitzel, Große Strasse 26, Dissen oder per Überweisung auf unser Konto mit der IBAN DE35 2655 0105 1623 4061 11. Bitte als Verwendungszweck "Lesung "Feldpostbriefe" angeben.

 

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