Husum - Fahrt

2019

Husum - Fahrt

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Husum - Fahrt

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12.–14. Juni 2019 Husum

Ein Reisebericht von Andrea und Ulrich
 

Vorwort
Ein ganz besonderer Dank geht an unseren „Reiseleiter- und Organisator“ Heiner für die wunderbare Vorstellung seiner historischen Heimatstadt Husum inkl. fachkundiger Begleitung rund um die Uhr.
 

12. Juni 2019
Um 12.00 Uhr trafen wir uns in Rendsburg an der Carlshütte. Die Carlshütte ist eine ehemalige Eisengießerei, die 1997 ihren Betrieb einstellte. Die ehemaligen historischen Werkshallen geben Raum für künstlerische Begegnungen. Das Kunstwerk Carlshütte ist eine Kulturinitiative der ACO-Kulturinitative. Zurzeit findet dort die Ausstellung NOrdArt statt. Sehr beeindruckend. Die 2-stündige Führung gab uns einen Überblick über die ausgestellten Werke, die Künstler und deren Historie. Danach konnte sich jeder nochmal in Eigenregie die verschiedenen Werke ansehen. Um die ganze Ausstellung zu sehen, hätte man sicher 2 Tage gebraucht. Die Ausstellung dauert noch bis Oktober 2019.

Gegen 16:00 Uhr gemeinsames Kaffetrinken im Cafe Carlshütte, danach Weiterfahrt nach Friedrichstadt. Unser Reiseleiter fuhr mit uns übers Land, Wege, die das Navi nicht kannte, bis zum Storchendorf Bergenhusen. Heiner erzählt uns viel über die Landschaft, die Geest, die Marschen und die Viehwirtschaft. Dann ging es weiter nach Friedrichstadt. Das Städtchen ist vom holländischen Baustil geprägt, Heiner zeigte uns sehenswerte Grachten, Häuser und Gäßchen.
Weiter ging es nach Husum. Nach dem Einchecken im Hotel gemeinsames Abendessen im Hafen von Husum und Abschluss in einer Dorfkneipe.
 

13. Juni 2019
Treffpunkt um 10:00 Uhr auf dem Marktplatz in Husum zu einer geführten Stadtführung durch einen Stadtführer. Es ging an verschiedenen historischen Gebäuden vorbei, die Kirche von Husum wurde auch besichtigt. Der Stadtführer erklärte uns humorvoll die Geschichte des berühmten Husumer Bürgers Theodor Storm. Reiseleiter Heiner ergänzte sich prima mit dem Stadtführer, er konnte uns immer noch weitere Erläuterungen geben. Viel Geschichte um die blonden Friesen mit den blauen Augen. Nach 2 Stunden Stadtführung hatten wir eine Menge Geschichte erfahren.

Um 13:00 Uhr starteten wir zur Radtour zur Halbinsel Nordstrand mit wunderbarem Wetter und einer steifen Brise. Reiseleiter Heiner hatte eine schöne Route ausgearbeitet. Vom Beltringharder Koog aus zeigte uns Heiner die Inseln und Halligen in der Nordsee und erläuterte uns das harte Leben auf den Halligen. Kaffepause wurde hinter dem Deich natürlich auch gemacht. Zurück ging es durch die Marschen.

Nach 45 km Fahrradfahren trafen wir gegen 18.00 wieder in Husum am Hafen ein. Dort Abendessen im Fischlokal LOOF. Am späten Abend und einigen „Köms gegen das allgemeine Unwohlsein wegen der Fischsuppe“ ging es Richtung Hotel. Die Fahrräder wurden sicherheitshalber geschoben. Ein schöner Tag.

 

14. Juni 2019
Auschecken aus dem Hotel. Treffpunkt 10:00 Uhr vor dem Hotel. Alle wach und ausgeschlafen. Reiseleiter Heiner zeigte uns noch das Husumer Schloß, den Schloßpark und sein Elternhaus. Danach wurden die Fahrräder am Hotel verladen und es ging weiter zum roten Haubarg. Der rote Haubarg ist ein altes sehenswürdiges Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert im weiten Land, was sich auf einem Wall gegen die Sturmflut befindet. Weiter ging es in Richtung Westerhever auf der Halbinsel Eiderstädt. Dort wurden die Autos abgestellt und wir fuhren mit den Fahrrädern in Richtung Leuchtturm Westerheversand. Der Leuchtturm liegt mitten im Watt. Auf dem Deichradweg ging es dann Richtung St. Peter Ording. Hier besichtigten wir die Pfahlbauten. Um 15.30 Uhr Rückfahrt nach Westerhever. Unterwegs erfuhren wir von Heiner wieder Geschichten zu Land und Leuten. Gegen 16:30 Uhr Ankunft am Parkplatz in Westerhever. Rückfahrt nach Dissen.

 

Fazit
Es war eine schöne Zeit. Wir haben viel gesehen und viel über die Geschichte der „grauen Stadt am Meer“ erfahren. Heiner war ein kompetenter Reiseleiter, er hat uns seine Heimatstadt nähergebracht, die Geschichten, Theodor Storm, die Sehenswürdigkeiten, die Fahrradwege, die Kneipen, die Halligen, die Marschen, die Geesten etc., die teilweise eben nur ein „Einheimischer“ kennt.
 

Herzlichen Dank hierfür.

Andrea und Ulrich
Dissen, 25.06.2019