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Vortrag von Guido Kuper

Albert Einsteins Relativitätstheorie – Eine Reise durch Raum und Zeit

Am 17. Februar 2020 war der Osnabrücker Physiker Guido Kuper zu Gast im KuK-Haus. Und das vor ausverkauftem Haus! Hier zum Nach-Erleben noch einmal der kurze Ankündigungstext:

Der Physiker Guido Kuper aus Osnabrück hat sich das Ziel gesetzt, physikalische Zusammenhänge verständlich darzustellen. Er hat sich zum 100 jährigen Jubiläum von Albert Einsteins Relativitätstheorie mit diesem Thema intensiver beschäftigt und möchte den interessierten Laien in die Faszination dieses Denkgebäudes einführen – ganz ohne mathematische Vorkenntnisse. Hier werden sowohl das historische Umfeld als auch Einsteins Gedanken, die zu dieser Theorie führten, intensiv beleuchtet. Gleichzeitig nimmt Guido Kuper den Zuhörer auf eine Reise durch den Kosmos mit, bei der manches schwarze Loch besucht und bis zum Ursprung aller Dinge vorgedrungen wird. Es kommen dabei auch berühmte Physiker wie Isaac Newton und Stephen Hawking zu Wort. Die philosophische Bedeutung von Raum und Zeit nach Albert Einstein und das daraus entstandene neue Weltbild werden natürlich nicht vernachlässigt.

 

 

Lesung mit Martin Brune und Hartmut Heyl

Am Montag, 02. März 2020 um 19:30 Uhr bei uns im KuK-Haus: Feldpostbriefe aus dem ersten Weltkrieg von Franz Brune, Bad Laer, betrachtet im Lichte von E. M. Remarques "Im Westen nichts Neues".

Lange 100 Jahre irgendwie liebevoll aufgehoben in einer Zigarrenkiste: an die 220 Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg. Von der Westfront in Frankreich und Belgien. Und auch aus Russland und Polen.

Die Familie von Franz Brune, der den gesamten Krieg mitmachte und an der Westfront kurz vor Kriegsende fiel, bewahrte diese Zeugnisse auf. Und sein Großneffe, Martin Brune, entzifferte die Sütterlin-Schrift und stellt die Briefe als Quellen über den "...täglichen Krieg, den alltäglichen Krieg, den Kriegsalltag, den Kriegsarbeitsalltag..." in Buchform zur Verfügung.

Im Lichte des Antikriegsromans "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque betrachtet, zeugen die Briefe von der andauernden, anhaltenden (un-, über-)menschlichen Bedrohung, das hungrige, müde, schmutzige Leben in der Schreckenszone.

Das Gedenken an den "militanten Pazifisten" Remarque in seinem 50. Todesjahr 2020, nahmen Martin Brune und Hartmut Heyl zum Anlass, die "direkten Worte von der Front" zu Gehör zu bringen.