BlueScream

mit

Gregor Hilden

 

 

 

 

Foto:

Rolf Habben

BlueScream feat. Gregor Hilden - von Rolf Habben (NOZ)

Mitreißender Auftritt von Blue Scream
Geballte Gitarren-Power im KuK Dissen

Mitreißender Auftritt der Osnabrücker Band "BlueScream" – gleich vier Gitarren beschallten am Donnerstagabend den bestens besuchten Garten im KuK SOL trotz eher herbstlicher Witterung. Als „Special Guest“ hatten die Blueser den versierten Gitarristen Gregor Hilden aus Münster mitgebracht.

Blauer Schrei oder Blues-Sahne? Allzu lange quälen musste sich der Besucher auf der Suche nach einer Antwort auf die Wortspielerei im Bandnamen „BlueScream“ nicht. Das Quintett um Frontmann Thorsten Frankenberg, Markus Grave (Gitarren), Klaus Galbierz (Bass) sowie Sebastian Laaf an den Stöcken, zeigte mit Robert Johnsons archaischem „Sweet home Chicago“ gleich zu Beginn, wo es im Garten lang ging, eindeutig in Richtung Blues und seiner Ableger.  

Blues, Rhythm & Blues und Blues-Rock, in einem Crossover wagten sich die Musiker an nahezu alle großen Gitarren-Helden der Szene heran, von Eric Clapton, Joe Bonamassa, Walter Trout oder Aynsley Lister über Peter Green, J.J. Cale, Coco Montoya und Carl Carlton bis hin zu John Mayall´s Bluesbreakern oder den legendären Cream. Daneben steuerte Hilden etliche Eigenkompositionen aus seinem reichhaltigen Repertoire bei.

Stück als Hollywood-Soundtrack

In Bonamassas „Sloe Gin“ oder in Listers „Home“ bewies der Musiker, dass er eher bekannt ist für sein leiseres, sanfteres Spiel an der Gitarre. Dass er auch die härtere Gangart anzuschlagen weiß, zeigte der Münsteraner im brillanten Duett mit Grave in ZZ Tops „La Grange“. Sein instrumentales „Farewell Blues“ brachte es als Movie Soundtrack sogar bis nach Hollywood in Alan Rudolphs Streifen „Ray meets Helen“ (2017), wie er so ganz nebenbei erzählt.

Ganz so als hätten sie schon immer zusammen gespielt, zeigten Frankenberg, Grave und vor allem auch Hilden, ohne dominant zu wirken, in gekonntem Wechselspiel von Lead- und Rhythmusgitarre in ihren Soloeinlagen ihre Klasse an den sechs Saiten, im Background dezent unterstützt von den Bassläufen Galbierz' und den teils kräftigen Schlägen Laafs an dessen Töpfen.

Blues lebt

Mit “Blues ist langweilig, einfallslos und veraltet”, bedient „BlueScream“ in ihrer Werbebotschaft ironisch ein gängiges Klischee, allerdings nicht ohne den dezidierten Appendix „von wegen“ in großen Lettern hinzuzufügen. Nein, veraltet oder gar tot ist der Blues nicht und ist es auch nie gewesen, das bewies die Truppe eindrucksvoll.

Mit dem nur scheinbar abgehangenen „White Room“ von den legendären Cream aus den 60er-Jahren groovten sich „BlueScream“ und Hilden während ihres gut zweieinhalbstündigen Auftritts gegen Ende nach und nach größtenteils authentisch durch ihr vielseitiges Repertoire. Mit „Purple Rain“ des verstorbenen „Prince“ in der Zugabe kam dann trotz kühler Temperaturen so etwas wie Kuschelatmosphäre auf.

Text und Foto: Rolf Habben
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (den Online-Artikel vom 18.08.2019 finden Sie hier).

 

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BlueScream feat. Gregor Hilden

Am 15. August 2019 stand die Band BlueScream zusammen mit Gregor Hilden auf der Bühne im Garten des KuK-Hauses. Hier der Pressetext zu dem Konzert:
 

Mit riesiger Spielfreude, einer authentischen Bühnenpräsenz und musikalisch auf hohem Niveau haben sich BlueScream zu einem festen Bestandteil der Osnabrücker Blues-Szene etabliert. So können sie, nicht ohne Grund, auf erfolgreiche Gigs mit Gastmusikern wie Gregor Hilden und dem mehrmaligen Gewinner des German Blues Awards, Richie Arndt, verweisen.


Mit ihrem breit gefächerten Repertoire beweisen die vier Jungs immer wieder, dass Blues heutzutage keineswegs verstaubt sein muss. Im Gegenteil. Eine Auswahl aktueller Nummern, gemischt mit Klassikern, deren Ursprung zum Teil fünf Jahrzehnte zurück liegt, zeigt eindrucksvoll, wie lebendig die vielen unterschiedlichen Richtungen des elektrifizierten Blues auch im 20. Jahrhundert klingen können. Mit größtem Respekt gegenüber dem Original und doch stets mit eigener Note liefert die Band für jeden spürbar ihren ganz persönlichen Rockin´ Tribute To The Blues!


Für Ihr Konzert beim KuK in Dissen konnte BlueScream erneut den Münsteraner Gregor Hilden als 5. Bandmitglied begeistern. Mit seinem Blues, Rock und souligen Einlagen wird er den Abend garantiert zu veredeln wissen! Das Fachmagazin "Gitarre und Bass" widmete ihm mehrere Features, wies dabei auf Einflüsse von Peter Green und Larry Carlton hin und belegte sein Spiel mit Prädikaten wie "ökonomisch, flexibel und elegant".

 

Weitere Infos unter www.bluescream.info und www.gregorhilden.de oder bei Facebook.

 

 

Freuen Sie sich auf die folgende Band:



19.09.19
C-our-AGE Band


Änderungen vorbehalten.